Das justierte Gehirn
Die wirksamste Medizin ist die natürliche Heilkraft, die im Inneren eines jeden von uns liegt. (Hippokrates)
Die Wirkung der Justierung geschieht auf zwei Ebenen, die beide das Gehirn betreffen. Die Wirkungen werden insbesondere am New Zealand College of Chiropractic immer weiter untersucht.
Was man bisher weiß:
-
Gelenkrezeptoren an den kleinen Muskeln neben den Gelenk (Muskelspindeln) werden durch den Impuls der Justierung aktiviert und melden ans Gehirn.
-
Die Dichte dieser Rezeptoren ist besonders im Halswirbelbereich sehr hoch.
-
Die vermehrte Kommunikation der Rezeptoren ans Gehirn lässt den Präfrontalcortex (PFC) / Stirnlappen des Gehirns anders arbeiten.
-
Die Zusammenarbeit verschiedener Areale des Gehirns verbessert sich.
-
Die Beweglichkeit die das Gelenk dann nach der Justierung hat, wirkt weiter stimulierend auf den PFC, wenn du danach in Bewegung bist und das vorher subluxierte Gelenk sich nun wieder mitbewegt.
Im Gegensatz zur veralteten Vorstellung des "ausgerenkten Wirbels" und des "befreiten Nervs" ist obenstehendes die wahrscheinliche neurophysiologische Erklärung, warum wir als Chiropraktoren erleben, dass ein Teil unserer Patienten besser schläft, weniger infektanfällig, konzentrierter, glücklicher, oder energetischer ist. Denn der PFC hat direkte Nervenverbindungen zum Hormonsystem, Immunsystem, dem Vagusnerv (der den Körper in die Entspanntheit -Parasympathikus- bringt und viele Organe steuert) und er vermittelt antientzündliche Botschaften in den Körper.
Forschung beginnt außerdem zu beleuchten, dass gerade die rezeptorreichen Muskeln zwischen den Halswirbeln sich automatisch abschalten (aus noch unbekanntem Mechanismus) wenn wir emotionalen oder psychischen Stress haben und sich stattdessen die langen Nackenmuskeln verstärkt anspannen.